medenspielplan          Herren 55/1 verbleiben in der 1. VL

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Am letzten Wochenende fand, 7 Wochen nach dem eigentlichen Saisonende, das Nachholspiel zwischen Baumberg und Waldhof statt. Nach den Einzeln, beim Stand von 3 : 3, war bereits klar das Waldhof den Aufstieg nicht mehr schaffen konnte.

Nun stellte sich für uns die Frage (Gerd war als Beobachter nach Monheim gereist), ob Waldhof noch genug Energie hatte, zumindest den Tagessieg zu erringen. Denn der war zwingend nötig, um uns den Klassenerhalt zu sichern.

Doppel 2 und 3 waren relativ schnell beendet und der Spielstand somit 4 :  4. Beim Doppel 1 hatte Baumberg den ersten Satz gewonnen und führte auch im Zweiten bereits 4 : 2. Die 2. VL rückte für uns immer näher. Aber urplötzlich, nach einem umstrittenen Ball, bäumte sich das Doppel aus Waldhof noch einmal auf, gewann den Satz 6 : 4 und lies auch im Champions Tie-break nichts mehr anbrennen.

Der Live-Ticker zwischen Gerd und der Mannschaft glühte. Mit einer Runde Bier wurde den Siegern für die sportlich fair geleistete Schützenhilfe gedankt.

Nun kann die Planung für die nächste Saison beginnen. 

 

                                    Deftige Klatsche beim letzten Saisonspiel

Die Medensaison 2019 ist für die Herren 55/1, kaum das sie begonnen hat, schon wieder beendet. In Grefrath gab es eine, in dieser Höhe nicht erwartete 0 : 9 Niederlage. Da Wolfgang und Rolf verletzt waren, standen nur 6 mehr oder weniger gesunde Spieler zur Verfügung. Aber auch der Gegner konnte nicht in Bestformation antreten. So rechnete man auf St. Huberter Seite zwar nicht mit einem Sieg aber der ein oder andere Matchpunkt sollte schon gewonnen werden. Leider kam es anders.

Damit nicht komplett aufgerückt werden musste, wurde Wolfgang an Position 1 eingetragen,gab sein Spiel aber kampflos ab. Georg spielte an 2 gegen einen nicht nur unangenehmen sondern auch äußerst unsympathischen Gegner. Er blieb lobenswerter Weise fast immer ruhig, hatte aber mit 2 : 6, 0 : 6 das Nachsehen. Christian an 3 gab wie immer sein Bestes aber was er auch versuchte, fast jeder Ball kam zurück. Am Ende stand eine 3 : 6, 1 : 6 Niederlage. Das gleiche galt für Rainer. Er wurde von seinem Gegner durch platzierte Bälle hin und her gehetzt und konnte trotz redlicher Gegenwehr ein 3 : 6, 1 : 6 nicht verhindern. Gerd, der bis dato alle Einzel gewonnen hatte, erwischte einen "gebrauchten" Tag. Er gestaltete trozdem das Spiel lange offen. Eine knappe 4 : 6, 6 : 7 Niederlage war aber nicht zu verhindern.

So wurde beim 0 : 6 Zwischenstand überlegt, ob die Doppel noch gespielt werden sollten. Da aber sowohl im Aufstiegsrennen (Grefrath), wie auch im Abstiegskampf (St. Hubert) die Matchpunkte entscheidend sein können, wurde gespielt.

Die Geschichte der Doppel ist schnell erzählt. Sie gingen mehr oder weniger deutlich, jeweils in 2 Sätzen an Grefrath

                                Christian/Rainer    2 : 6, 3 : 3  (Aufgabe Rainer)

                                Rene/ Georg         4 : 6, 1 : 6

                                Gerd/ Paul            4 : 6, 3 : 6

Nun heißt es, den letzten Spieltag, an dem die 55/1 spielfrei haben, abzuwarten. Bei einer optimalen Konstellation kann die 1. VL gehalten werden. Leider besteht aber für andere Mannschaften die Möglichkeit, auf ein benötigtes Ergebnis "hinzuarbeiten".

Wie auch immer die Sache ausläuft, die Herren 55/1 haben sich in der 1. VL mehr als achtbar geschlagen. Zwar blieben erhoffte Erfolge gegen vermeintlich schwache Gegner aus, dafür gab es aber  nie erwartete Siege gegen starke Gegner.

Nun starten bereits die ersten Überlegungen, wie das nächste Jahr, egal ob 1. oder 2. VL, in Angriff genommen werden soll.    

                                                   Erfogsserie gerissen

 

Nach den beiden überraschenden Siegen gegen Marathon und Baumberg fuhren die Herren 55/1 am gestrigen Samstag voller Hoffnungen nach Hünxe. Mit einem weiteren Erfolg sollte der Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht werden. Am Ende eines extrem langen Spieltages, der erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit beendet wurde, stand jedoch eine 3:6 Niederlage. 

Bereits die erste Einzelrunde zeigte, dass die bis dato sieglosen Hüxner, ein harter Brocken werden sollte. Gerd musste härter um den Sieg fighten als es das Ergebnis von 6:3, 6:3 ausdrückt. Ebenso lieferte Rolf  deutlich mehr Gegenwehr als die 2:6, 1:6 Niederlage vermuten lässt. Ein richtiger Krimi war wieder einmal das Einzel von Georg, das bei großer Hitze annähernd 3 Stunden dauerte. Georg hatte letztendlich trotz bravoröser Gegenwehr mit 6:3, 5:7 und 8:10 im Champions Tiebreak das Nachsehen.

In der zweiten Einzelrunde verlor Rene 3:6, 4:6. Im zweiten Satz keimte noch einmal Hoffnung auf als er mit 4:2 führte, dann aber kein Spiel mehr für sich entscheiden konnte. Christian verzweifelte in seinem Spiel an einem wahren Laufwunder. Was er auch versuchte, fast jeder Ball kam irgendwie zurück. So stand am Ende, eine dem Ergebnis nach viel zu deutliche 4:6, 1:6 Niederlage. Wolfgang machte es im ersten Satz noch spannend. Nachdem er diesen im Satz Tiebreak gewonnen hatte, war der Bann gebrochen und der Zweite wurde im Schnelldurchlauf 6:0 eingetütet.

So stand es 2:4 nach den Einzeln. Georg hatte bei seinem Spiel zuviel Körner gelassen und Rene verzichtete ( Hut ab dafür) aus Gründen der taktischen Aufstellung auf einen Einsatz. Gerd und Wolfgang mussten an Doppel eins spielen, da Hünxe dort immer ihre zwei stärksten Spieler einsetzen. Die beiden anderen Doppel ergaben sich aufgrund der 7er-Regel automatisch. Christian und Paul Doppel zwei, Rolf und Rainer Doppel drei. In dieser Konstellation versuchte man das Unmögliche doch noch zu erreichen: einen 5:4 Sieg!

Schnell hatten Gerd und Wolfgang den ersten Satz 6:2 gewonnen. In den beiden anderen Doppel ging der erste Satz, trotz erheblicher Gegenwehr an Hünxe. Bei Rolf und Rainer ging dann aber der zweite Satz schnell mit 1:6 verlorten und der Traum vom Gesamtsieg war geplatzt. Nichts desto Trotz wurde um  jeden weiteren Pukt gekämpft. Gerd und Wolfgang gewannen auch den zweiten Satz mit 6:4. Als die Dämmerung ein Spielen schon fast nicht mehr möglich machte verloren Paul und Christian ihr Spiel mit 6:7, 3:6.

Einhellig kam man zu der Erkenntnis, dass am gestrigen Spieltag jeder wirklich alles gegeben hatte, die jeweiligen Gegner aber einfach einen Tick besser oder glücklicher waren. Nun sind die Herren 55/1 bei einer zu erwartenden Niederlage im letzten Medenspiel gegen Grefrath schon auf Schützenhilfe anderer Mannschaften angewiesen, damit das Abenteuer 1-VL nicht schon nach einem Jahr wieder beendet ist.     

                               

 Der Wahnsinn geht weiter

Wer letztes Wochenende Augenzeuge des 5:4 Krimis der Herren 55/1 war, der hatte sich sicherlich vor dem gestrigen Heimspiel einen kräftigen Schluck aus der "Doppelherz"-Flasche genehmigt. Diese Maßnahme sollte sich als völlig richtig erweisen, denn nach vielen Stunden des Hoffen und Bangens lagen sich die Männer um Kapitän Wolfgang siegreich in den Armen.

Dabei hatte die erste Einzelrunde gar nicht so gut begonnen. Der noch immer angeschlagene Rolf verlor gegen einen äußerst unangenehmen Gegner 2:6, 1:6. Georg gewann den ersten Satz deutlich 6:2, musste dann aber im weiteren Verlauf dem langen Spiel Tribut zollen. Sein Gegner wurde immer sicherer und Georg verlor, inzwischen von Krämpfen geplagt, den zweiten Satz 6:7. Auch im Champions Tiebreak hatte er mit 8:10 knapp das Nachsehen. Gerd kam, wie schon in der Vorwoche, nur schleppend in seine Partie. Bei 3:4 im ersten Satz schien er aber seine Betriebstemperatur erreicht zu haben, gab kein Spiel mehr ab und gewann so 6:4, 6:0.

In der zweiten Einzelrunde sollte es dann noch knapper zugehen. Rene lag im ersten Satz schnell mit 1:4 hinten, bäumte sich dann aber mit großem Kämperherz gegen die drohende Niederlage auf und siegte letztendlich 7:6, 6:4. Auch Christian musste gegen einen hartnäckigen Gegner sein komplettes Laufvermögen aufbieten, um am Ende 6:4, 7:5 zu gewinnen. Bei Wolfgang schien alles wie gewohnt zu laufen. Den ersten Satz gewann er souverän 6:3. Zu Beginn des zweiten Satzes eine Schrecksekunde. Bei enem Ausfallschritt zog er sich im Oberschenkel eine Zerrung zu, die ab da keine schnellen Antritte mehr zuließ. Schnell lag Wolfgang 2:5 hinten. Was dann passierte ist aber unglaublich. Zum einen schien der Gegner mit dieser Situation nicht umgehen zu können, zum anderen leistete Wolfgang trotz seiner Beeinträchtigung einen derart großen Kampf, daß er den Satz noch drehte und 7:6 gewann.

4:2 nach den Einzeln, nur noch einen Punkt zum Gesamtsieg! Nun war die medizinsche Abteilung gefordert. Auf Rainers Einsatz, der sich im Verlauf der Woche verletzt hatte, wurde vernünftigerweise verzichtet. Auch Georg war nach seinem langen Einzel mit den Kräften am Ende. So waren auch Spieler gefordert, z.B.Wolfgang und Rolf, bei denen es ebenfalls erheblich zwickte. Nach langen Überlegungen entschied man sich, mit der sogenannten 7er-Lösung zu spielen. Dabei setzte man besonders auf das eingespielte Doppel Wolfgang/Gerd an Position 2, Paul/Rolf bestritten Doppel 1 und Rene/Christian Doppel 3. Letztere verloren schnell und überraschend deutlich mit 1:6, 2:6. Die beiden anderen Doppel gewannen dagegen ihren ersten Satz.

Rolf und Paul mussten dann aber den zweiten Satz abgeben und der Champions Tiebreak sollte entscheiden. Beim Stand von 9:7 hatten sie sogar 2 Matchbälle, konnten diese aber nicht nutzen. Unglücklich verloren sie am Ende 6:1, 3:6, 9:11. Nun hing mal wieder alles an den beiden Langen, deren Spiel noch lief. Gewohnt ruhig und souverän gingen sie mit dem Druck um und holten mit 6:2, 6:3 den vielumjubelten 5 Punkt.

Nun sind die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich gestiegen und bei einem Sieg im nächsten Spiel in Hünxe wären alle Zweifel beseitigt.   

 

 

                                                 

                                                                    

                                                       Sensationssieg gegen Aufstiegsaspiranten 

 

Wer Thriller liebt, der war am Samstag beim Spiel der Herren 55/1 gegen Marathon Krefeld genau richtig. Gleich vier Spiele wurden im Champions Tiebreak entschieden und alle gingen nach teils erheblichen Rückständen an die Männer mit "Nerven wie Drahtseile".

Die erste Einzelrunde sah wie folgt aus: Georg gewann nach tollem Spiel souverän 6:2 6:2. Leider ebenso deutlich verlor Rainer, früher selbst bei Marathon tätig , 1:6 1:6. Im dritten Einzel gab Gerd den ersten Satz schnell und fast kampflos 1:6 ab und lag auch im Zweiten schon 0:3 hinten. Die ersten Zuschauer wanderten enttäuscht ab, um einige Zeit später doch noch den Sieg zu bejubeln. Mit Wolfgangs moralischer Unterstützung auf der Bank, gewann Gerd zunächst den Zweiten im Satz Tiebreak und auch den Champions Tiebreak konnte er (nach 2:5) noch 10:8 für sich entscheiden.

Einzelrunde Zwei knüpfte nahtlos an das vorher Gesehene an. Rene verlor nach sehr starkem ersten Satz letztendlich 4:6 0/6. Noch knapper hatte Christian mit 5:7 und 4:6 das Nachsehen. Nun lag es an Wolfgang, das Ergebnis auf 3:3 zu stellen. Gewohnt souverän brachte er den ersten Satz mit 6:4 an sich, um dann aber den Zweiten unvorstellbar deutlich 2:6 abzugeben. Beim Stand von 4:8 im Champions Tiebreak schien die Messe gelesen, aber nicht für Wolfgang. Er bäumte sich noch einmal gewaltig auf und gewann 10:8. Da war er also, der dritte Punkt. Jetzt " nur" noch zwei Doppel gewinnen. 

Nachdem Rolf bereits vorab verletzungsbedingt ausgefallen war, musste auch Wolfgang seinem tollen Kampf im Einzel Tribut zollen. Von Krämpfen geschüttelt verzichtete er vernüftigerweise auf den Doppeleinstz. So blieben genau sechs mehr oder weniger fitte Spieler übrig. Paul, noch ohne Einzelbelastung, bildete mit Gerd Doppel 3, Dreamteam Rene und Georg Doppel 2 und Christian und Rainer Doppel 1. 

Was sich dann in den nächsten 1 1/2 Stunden abspielte kann man in Worten schwer beschreiben. Man muss es erlebt haben. Rene / Georg gaben ihr Spiel unerwartet deutlich und schnell in zwei  Sätzen ab. Paul / Gerd gewannen den Ersten souverän 6:1, mit dem gleichen Ergebnis gaben Christian / Rainer den ersten Satz ab. Nachdem Paul / Gerd den Zweiten sang- und klanglos 1:6 verloren hatten und auch im Champions Tiebreak schon 2:6 hinten lagen, erreichte sie die Nachricht, daß sich im Doppel 1 noch was tun könnte. Die Beiden rissen sich zusammen und gewannen tatsächlich noch 10:6.

Zwischenzeitlich hatten Christian / Rainer über den Satz Tiebreak ebenfalls den 3. Satz erreicht. Die komplette Anlage wurde nun Augenzeuge, wie die Beiden mit Kampf (Rainer) und souveränem Spiel (Christian) ihre Gegner mit 10:7 in Schacht halten konnten.

Der Rest war nur noch Jubel, Trubel, Heiterkeit und der immer wiederkehrende Schlachtruf war noch bis tief in die Nacht zu hören.     

 

                                          Knappe Niederlage im 2. Saisonspiel

 

Nachdem das erste Saisonspiel relativ deutlich verloren ging, hatten sich die Herren 55/1 für das Match gegen Bocholt einiges vorgenommen. Am Ende stand leider eine denkbar knappe 4:5 Niederlage, die erst im Champions Tiebreak des dritten Doppels besiegelt wurde.

Aber der Reihe nach. In der ersten Einzelrunde konnte Gerd Schäfer seinen Gegner mit 6:4, 7:5 niederringen. Georg Klemt 1:6, 1:6 und Rolf Deden 1:6, 3:6 waren dagegen relativ chancenlos. Die zweite Einzelrunde hatte es dann in sich. Sowohl Wolfgang Schmedders als auch Christian Müller-Kemler mussten in den Entscheidungssatz. Hier zeigten Beide ein großes Kämpferherz und holten die Punkte 2 und 3 für ihre Mannschaft. Rene Oehmichen hielt seine Partie lange offen, zog zum Schluss aber den Kürzeren. Die Ergebnisse im Einzelnen: Wolfgang 2:6, 6:0, 10:7, Christian 6:1, 4:6, 10:8, Rene 4:6, 4:6.

Nun ging beim Stande von 3:3 das Taktieren für die Doppel los. Mit den zwei frischen Kräften Rainer Deben und Paul Lohmöller glaubte man fest an einen Gesamtsieg.

Doppel 1 mit Reiner und Georg wurde deutlich 2:6, 0:6 verloren, war aber auch einkalkuliert. Doppel 2 Mit Gerd und Wolfgang holten im Eiltempo mit 6:0, 6:1 den erwarteten 4. Punkt.

Nun ruhten alle Hoffnungen auf Doppel 3. Christian und Paul gaben den ersten Satz schnell und deutlich mit 1:6 ab und lagen auch im Zweiten schnell mit 2:4 hinten. Doch die Beiden rissen das Ruder noch einmal herum und gewannen den Satz 6:4. So kam es zum Show-down. Nach etlichen langen und dramatischen Ballwechseln siegten die Gäste aus Bocholt mit 10:7.

Es hatte leider nicht sollen sein. Auf ein Neues nächsten Samstag beim Heimspiel gegen CSV Marathon.                                           

 

 

  

                                            Medensaison startet mit Niederlage

 

Bei extrem kaltem, feuchtem und windigem Wetter, sowie äußerst fraglichen Platzverhälnissen begann für die Herren 55/1 die Medensaison

Das starke Niveau in der 1. VL bekamen sie in ihrem ersten Saisonspiel deutlich zu spüren. Beim 2 : 7 gegen den TC Waldhof gab es in Bottrop wenig zu holen. Ledigich die Einzel von Gerd Schäfer und Christian Müller-Kemler wurden gewonnen. Wolfgang Schmedders und das Doppel Schmedders/Schäfer schafften es immerhin in den Entscheidungssatz, zogen dort aber den Kürzeren.

Die restlichen Spiele gingen mehr oder weniger deutlich verloren. Nun heißt es, im ersten Heimspiel nächsten Samstag gegen den TSV Bocholt zu punkten.  

 

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                                                                                                      UPPS!

                              ganz vergessen unser neues Mannschaftsmitglied vorzustellen;                                                                                            

                                            Christian Müller Kemler    

 

Christian Müller Kemler

                      

Christian der von Rot Weiß Kempen zu uns gestoßen ist, ist die erhoffte Verstärkung und Abseits der roten Asche eine Bereicherung für unser Team.                                         

                                                                      

 

 

 

                                                                                                       Saisonvorbereitung auf Mallorca

                                                                                                                Ein sportlicher Reisebericht der Herren 55/1

                                                                 

                                                                              Herren55

 

 

 

 

Die Tage werden länger und somit steht die Sommersaison vor der Tür. Wie jedes Jahr beginnen dann auch recht bald die ersten Medenspiele. Um dafür bestens gerüstet zu sein, nahmen die Herren 55/1 die Strapazen eines Trainigslagers auf sich. Damit man eine gewisse Wettergarantie hatte, reiste man nach Mallorca und bezog in dem schönen Ort Cala d'Or Quartier.

Auf den im Vorfeld gebuchten Plätzen absolvierte man täglich schweißtreibende Einheiten. In der wenigen Freizeit erkundete man mittels angemieteter "Kleinwagen" die Gegend. Dabei besuchte man u.a. die Tennisakademie von Rafael Nadal in Manacor. Es war sehr interessant, einigen Spielern und Spielerinnen beim Training zuzuschauen. Die Härte und Präzision, mit der die gelbe Filzkugel geschlagen wurde war für alle sehr beeindruckend. So gelangte man zu der Erkenntnis, dass es noch reichlich Luft nach oben gibt.

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Die Abende verbrachten die 8 Protagonisten bei landestypischen Kaltgetränken und anylaysierten sowohl die zurückliegenden Einheiten, wie auch die Chancen in der bevorstehenden Medensaison.                                                                                                                                                                                                           Nach vier ereignisreichen Tagen, an denen die Stimmung immer bestens und der Einsatz stets hervorrangend war, reiste man wieder zurück in die Heimat.

Da es allen Beteiligten so toll gefallen hat, laufen bereits die Planungen für 2020

Aber jetzt gilt das Augenmerk zunächst den Aufgaben, die das Abenteuer 1.VL mit sich bring.

 

Mit sportlichem Gruß

Eure Herren 55/1

 

 

 

 

Geschafft! Aufstieg in die 1. Verbandsliga gesichert

Was vor Saisonbeginn auch die größten Optimisten nicht erwartet hätten, ist am letzten Spieltag Realität geworden. Durch einen 6:3-Erfolg bei der noch gegen den Abstieg kämpfenden Mannschaft aus Essen-Werden wurde der Aufstieg in die 1. Verbandsliga erreicht.

Es war wieder einmal ein hart umkämpfter Sieg bei schon beinahe subtropisch anmutenden Temperaturen im schönen Essen-Werden. In der ersten Einzelrunde lagen wir noch mit 1:2 in Rückstand. Der Gegner von Rolf Deden erkannte schnell seine Chancenlosigkeit und gab auf. Horst Hermes kämpfte lang und tapfer, unterlag aber seinem Gegner im Champions Tie Break. Auch Gerd Schäfers Kampf blieb leider ohne Erfolg. Die zweite Einzelrunde musste also erfolgreicher gestaltet werden, um den Gesamtsieg zu sichern. Dies gelang! Wolfgang Schmedders ließ wie gewohnt seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance, 2 x 6:0. Auch der Sieg von Friedrich Schreibert in zwei Sätzen war ziemlich glatt. Georg Klemt musste jedoch wieder einmal in den Champions Tie Break, nach dem bewährten Motto "warum glatt gewinnen, wenn es auch schwierig geht...". Mit 5:8 im Rückstand kämpfte er sich Punkt für Punkt wieder heran, glich zum 8:8 aus und sicherte sich mit zwei dramatischen Bällen zum Schluss den viel umjubelten Sieg. Zwischenstand also 4:2 nach den Einzeln. 

Bei den abschließenden Doppeln mussten sich nur René Oehmichen und Horst Hermes ihren Gegnern geschlagen geben. Die Doppel Schmedders/Schäfer und Lohmöller/Schreibert siegten jeweils glatt in zwei Sätzen - der Aufstieg war geschafft. 

 

Entscheidung über Aufstieg fällt am letzten Spieltag

Lautete vor Saisonbeginn das Ziel noch "Nicht absteigen", so haben die Herren 55 mittlerweile sogar den Aufstieg in die 1. Verbandsliga in eigener Hand. Dazu muss das letzte Auswärtsspiel in Essen-Werden mit mindestens 7:2 gewonnen werden.

Entscheidend für die gute Ausgangsposition war ein 6:3-Erfolg gegen den bisherigen Tabellenführer aus Düsseldorf, den wir uns sozusagen und buchstäblich mit letzter Kraft sichern konnten. In der ersten Runde lagen wir noch mit 1:2 hinten. Rolf Deden - immer noch gehandicapt durch Verletzungen - kämpfte und spielte stark, aber sein Gegner - immerhin LK10 - war am Ende doch überlegen. Unsere Verstärkung von den Herren 50 Winand Lange hatte ebenfalls Verletzungspech und musste leider aufgeben. Friedrich Schreibert an 5 (das Spiel wurde vorgezogen) kämpfte über 2 1/2 Stunden ein Marathonmatch und war letztlich in zwei Sätzen erfolgreich. Unsere Nr. 1 Wolfgang Schmedders lieferte sich mit seinem Gegner - LK9 - einen hart umkämpften und tollen Fight, am Ende konnte er den Champions Tie Break für sich entscheiden. Georg Klemt hatte es mit einem ebenfalls lt. LK höher eingestuften Gegner zu tun, aber Georg ließ wie immer nichts anbrennen - klarer Sieg in zwei Sätzen. Noch deutlicher behielt Gerd Schäfer die Oberhand, sein Gegner war chancenlos.

Zwischenstand nach den Einzeln 4:2.

Von den anschließenden Doppeln musste also mindestens eines gewonnen werden. Das Doppel Schreibert/Lohmöller unterlag leider denkbar knapp im Champions Tie Break mit 9:11. Es kam also auf die anderen beiden Doppel an. Hierbei verletzte sich Wolfgang Schmedders im Doppel mit seinem ewigen Doppelpartner Gerd Schäfer schon früh an der Wade, aber aufgeben war keine Option. Humpelnd und mit letzter Kraft brachten die beiden Langen ihr Doppel ins Ziel. Nahezu zeitgleich schafften René Oehmichen und Horst Hermes in ihrem Doppel die Wende - nach klar verlorenem ersten Satz gegen das gegnerische Doppel 1 wurde der zweite Satz gewonnen und im Champions Tie Break ein 2:7-Rückstand noch in einen Sieg umgedreht. Jetzt kommt also alles auf das letzte Spiel am Samstag in Essen-Werden an. Der Gegner kämpft immerhin noch gegen den Abstieg und wird uns nichts schenken. 

 

Glattes 9:0 bringt Tabellenführung

Unerwartet deutlich haben sich die Herren 55 einen 9:0-Sieg gegen die Gäste aus Küllenhahn gesichert. Da die Mannschaft erneut ersatzgeschwächt antreten musste, wurde sie verstärkt durch Winand Lange, der an Position 3 dann auch prompt einen klaren Sieg einfahren konnte. Letztlich gingen alle Spiele mehr oder weniger glatt an St. Hubert, was in dieser Form nicht unbedingt zu erwarten war. Das Saisonziel "Klassenerhalt" konnte also schon vorzeitig erreicht werden, für den Rest der Saison mit den Spielen zu Hause gegen Düsseldorf und am letzten Spieltag auswärts in Essen-Werden ist dann "nach oben" noch alles drin. 

 

Überraschungssieg in Duisburg

Mit einem 6:3-Sieg sind unsere Herren 55 von ihrem Auswärtsspiel in Duisburg zurückgekehrt. Dies ist um so überraschender, da die Mannschaft ersatzgeschwächt antrat. Rolf Deden musste gesundheitsbedingt für das Einzel passen, Horst Hermes stand ebenfalls nicht zur Verfügung, so dass René Oehmichen extra eine lange geplante Geburtstagsfeier eines sehr guten Freundes absagte, um an Position 3 zu verhindern, dass alle anderen "hochrutschten".

Schon die erste Einzelrunde brachte bei schwülheißen Temperaturen "Drama pur". Georg Klemt zog sich in seinem Spiel eine Oberschenkelverletzung zu, kämpfte sich tapfer in den Champions Tie Break, führte schnell 9:2 und musste dann jedoch den 9:9-Ausgleich hinnehmen. Mit buchstäblich letzter Kraft sicherte er sich dann doch noch den 11:9-Sieg. Rainer Deben an 4 lieferte sich mit seinem Kontrahenten ein hart umkämpftes Duell, hatte mehrere Matchbälle, um dann seinem Gegner letztlich im Champions Tie Break unglücklich zu unterliegen. Gerd Schäfer traf auf einen ebenfalls starken Gegner, ließ ihm jedoch in zwei Sätzen keine Chance.

In der zweiten Einzelrunde machte Wolfgang Schmedders an Nr. 1 "kurzen Prozess" mit seinem Gegner - 6:0 und 6:0, deutlicher geht's nicht. René Oehmichen hatte leider ebenfalls Verletzungspech. Nach erfolgreichem 1. Satz, musste er den 2. Satz abgeben und stand dann auch im Champions Tie Break auf verlorenem Posten. Fritz Schreibert konnte sein Einzel recht deutlich in zwei Sätzen gewinnen, so wir nach den Einzeln mit einer 4:2-Führung in die abschließenden Doppel gingen.

Unser Nr. 1-Doppel Schmedders/Schäfer musste sich eines stark kämpfenden Gegners erwehren, am Ende behielten die beiden "Langen" jedoch in zwei Sätzen die Oberhand. Fritz Schreibert und Paul Lohmöller sicherten - ebenfalls in zwei Sätzen - den 6. Punkt. Für das Doppel 3 hatte sich Rolf Deden - wie erwähnt beeinträchtigt durch Verletzung - mit Rainer Deben zur Verfügung gestellt.  Da dieses Doppel letztlich bedeutungslos war, musste hier nicht mehr um jeden Punkt gefightet werden, die Niederlage konnten wir dann gut verkraften. Nach drei Spielen stehen wir mit zwei Siegen und einer Niederlage zunächst im gesicherten Mittelfeld. Ein weiterer Sieg kommenden Samstag gegen Küllenhahn könnte schon die Vorentscheidung um den Klassenerhalt bedeuten. 

 

 

Kein Happy End - nur zwei siegreiche Doppel waren zu wenig

Die Fortsetzung des wegen Regens abgebrochenen Spiels gegen Burgaltendorf war leider nicht von Erfolg gekrönt. Während das Doppel 1 mit Wolfgang Schmedders/Gerd Schäfer einen klaren Sieg einfahren konnte, mussten Georg Klemt und René Oehmichen in den Champions Tie Break, waren da aber knapp erfolgreich. Leider ging Doppel 3 mit Rolf Deden und Friedrich Schreibert in zwei Sätzen verloren. Am Ende stand also eine 4:5-Niederlage. Auf ein Neues am 9. Juni in Duisburg.

2:4 Rückstand nach den Einzeln - Doppel müssen noch gespielt werden

Leider wurde unser zweites Spiel gegen die Essener Mannschaft aus Burgaltendorf von widrigen Wetterbedingungen begleitet. Es konnten nur die Einzel gespielt werden, bevor der große Regen einsetzte. Die Doppelpaarungen sind für den 3. Juni angesetzt. Wolfgang Schmedders nach hartem Kampf im Champions Tiebreak sowie Georg Klemt recht deutlich in zwei Sätzen waren in ihren Spielen siegreich. Rolf Deden unterlag knapp im Champions Tiebreak, René Oehmichen, Rainer Deben und Friedrich Schreibert waren gegen starke Gegner chancenlos. Nun werden es die Doppel entscheiden müssen, aber es sollen ja auch schon drei Doppel gewonnen worden sein... . 

Mit knappem Sieg gestartet

Im zweiten Jahr in der 2. Verbandsliga treffen unsere Herren 55 auf durchweg neue und "unbekannte" Gegner, so dass die Prognose für den Saisonverlauf äußerst schwierig ist. Um so erfreulicher, dass gleich im ersten Auswärtsspiel der erste Saisonsieg eingefahren werden konnte - und zwar mit 5:4 beim Dülkener Tennis Club. In den Einzeln konnten Wolfgang Schmedders, Rolf Deden und Friedrich Schreibert ihre Spiele jeweils glatt in zwei Sätzen siegreich gestalten. Auch die erfolgreichen Doppel waren zwar hart umkämpft, aber im Ergebnis doch klar: Schmedders/Schäfer und Klemt/Oehmichen ließen ihren Gegnern keine Chance. Als nächsten Gegner erwarten wir am Sonntag, 13. Mai den Tennisclub Burg aus Essen.

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Von links: Rolf Deden, Fritz Schreibert, Gerd Schäfer, René Oehmichen, Rainer Deben, Georg Klemt, Horst Hermes, Wolfgang Schmedders